Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Wachstumsphase des Haares und wie lange dauert sie?

Werfen wir einen Blick auf die Zyklen des Haarwachstums, um das Haar besser zu verstehen:

Anagen - die Wachstumsphase; sie dauert je nach Körperregion zwischen einigen Tagen und einigen Jahren. Nur während dieser Wachstumsphase können Haare dauerhaft zerstört werden.

Katagen - die Übergangsphase; sie dauert zwischen einigen Tagen und einigen Wochen. In dieser Phase wächst das Haar nicht mehr, es stirbt langsam ab.

Telogen - die Ausfallphase; während dieser Zeit bildet sich bereits wieder ein neues Haar, welches das alte vor sich herschiebt, bis es ausfällt. Die Dauer dieser Phase ist von der Haarart und der Region abhängig.

Warum ist dauerhafte Haarreduktion ein langwieriger Prozess und
    wieviele Behandlungen sind notwendig?

Dies hängt natürlich, wie in den vorherigen Abschnitten schon ausgeführt, von einer Reihe von Faktoren ab.

Außerdem ist jeder Mensch und damit auch jeder Haut und Haartyp anders. Weil außer den sichtbaren Haaren in der Haut weitere Haarpapillen ruhen, (auf einem Quadratzentimeter Haut können sich 1.000 und noch mehr Haarpapillen befinden) deren Wachstum oder Nichtwachstum nicht vorhergesagt werden kann.

Im Laufe des Älterwerdens eines Menschen werden immer mehr dieser Haarpapillen am ganzen Körper aktiviert. Da dauerhafte Haarentfernung nur während der anagenen Wachstumsphase eines Haares möglich ist und da sich bis zu 70% der Haare in der telogenen oder katagenen Phase befinden können, sind mehrere Anwendungen für den dauerhaften Erfolg notwendig. Wenn dann noch durch äußere Stimulation z.B. Haare auszupfen oder mit Wachs entfernen, durch Medikamente, durch physische oder psychische Störungen neuer oder zusätzlicher Haarwuchs angeregt wird, kann sich die Dauer oder die Anzahl der Epilationssitzungen vervielfachen und dauerhafte Haarreduktion bzw. dauerhafte Haarentfernung wird zu einem längeren Prozess.

Es können deshalb allerhöchstens Durchschnittsangaben gemacht werden, die aber in vielen Fällen deutlich zu niedrig sind. Die meisten Menschen merken jedoch nach der zweiten oder dritten Behandlung eine sichtbare Verbesserung.

Bei einem starken Haarwuchs z. B. dem Bart eines Mannes kann es leicht zu mehr Sitzungen kommen als im Durchschnitt, um einen vollständigen Rückgang des Bartwuchses zu erreichen.

Können alle Haar und Hauttypen epiliert werden?

Bei Lasthetik können aufgrund der Vielfalt modernster Epilationstechnik alle Haut- und Haartypen ohne bleibende Nebenwirkungen epiliert werden.

Ist die Epilation schmerzhaft oder entstehen Narben oder Pigmentflecken?

Unsere Epilationsmethoden entsprechen alle dem neuesten Stand der Forschung. Wir sind mit Techniken ausgestattet, die ein weitest gehend schmerzfreies Epilieren ermöglichen.

Narben oder Pigmentflecken entstehen bei unseren Behandlungen und richtiger Heimnachbehandlung nicht. Die Haut reagiert meistens mit einer leichten Rötung (Erythem), einer leichten Schwellung und selten mit Bläschenbildung. Diese Reaktionen verschwinden bei richtiger Nachbehandlung nach kürzester Zeit.

Da die meisten Reaktionen durch vorherige oder nachherige UV Licht Bestrahlung ausgelöst werden, sollte vor und nach der Epilation 4 Wochen kein Sonnenbad und kein Solarium stattfinden.

Um weitere Hautreizungen zu vermeiden: keine Sauna und keine schweißtreibenden Aktivitäten für ca. 1 - 2 Tage nach der Epilation!

Gibt es eine Garantie?

Erfolgsgarantien, egal wie sie auch immer formuliert sind, sind nach unserer Auffassung unseriös. Bedenken Sie es gibt Millionen von schlafenden Stammzellen, aus denen Haare entstehen können.

Gibt es irgendwelche Risikogruppen oder Indikationen die eine Epilation nicht erlauben?

Personen mit Hautkrebs dürfen nicht behandelt werden! Auch auf Hautimplantaten, Tätowierungen, akuten Verbrennungen und offenen Wunden darf nicht behandelt werden.

Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass eine Laserepilation sich negativ auf Schwangerschaft und Fötus auswirkt.

Es sollte jedoch bei einer Schwangerschaft vorsorglich auf eine Epilation im Brust-, Bauch- und Intimbereich verzichtet werden. Sequentialepilation und jede andere Art von Elektroepilation ist bei Schwangerschaft grundsätzlich nicht möglich!

Ist eine besondere Nachbehandlung des behandelten Hautareals notwendig und kann der Erfolg
    der dauerhaften Haarentfernung z. B. durch bestimmte Medikamente unterstützt werden?

Zur Nachbehandlung ist eine dermatologische Hautpflege mit hochwertigen Wirkstoffen wie z.B. Aloe Vera und Panthenol, die die Haut unterstützen und nicht belasten, sehr wichtig.

Treten nach der Epilation Phototoxische Reaktionen durch die Verwendung von Kosmetika auf, übernehmen wir keine Haftung. Eine Unterstützung des Erfolges durch Medikamente hat sich langfristig in den meisten Fällen als nicht sinnvoll heraus gestellt, muss aber im Einzelfall mit ihrem Arzt besprochen werden.

Mit dem Älterwerden ändert sich unsere körpereigene Biochemie (insbesondere bei Frauen ab Mitte 30). Der Flüssigkeitshaushalt verändert sich, das Säure/ Basenverhältnis ändert sich und dadurch verändert sich auch Einsatz und Wirkung von Hormonen und Enzymen. Dieser Veränderungsprozess kann z. B. durch regelmäßige Basenkuren, die Einnahme von Phytohormonen(z.B. Isoflavone aus Sojaprodukten), einer ausgewogen basenüberschüssige Ernährung, und der reichlichen täglichen Zufuhr von neutralem Wasser deutlich abgemildert werden.